Ständige Bewegung

Abgelegt unter Allgemein, Entrepreneurship, Internet, Zukunft von Moritz Vieweg

Körperlich, Geistig und Beruflich sollte jeder im Auge halten in ständiger Bewegung zu bleiben. Körperlich und Geistig möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen, die Intensität in beiden Bereichen sollte jeder für sich festlegen. Mir geht es mehr um ständige Bewegung und damit verbunden Beweglichkeit im beruflichen Bereich.

Die richtige Idee, eine schnelle Entscheidung und eine noch schnellere Umsetzung sind häufig das beste Erfolgsprinzip. Heute, grade im Zeitalter wo jeder Mensch immer und überall Online ist, ist es wichtig Schnelligkeit zu beweisen. Eine Top-News aus den Medien aufgreifen und innerhalb von wenigen Stunden ein für sein Produkt oder sein Unternehmen passendes Konzept umzusetzen bringt einem manchmal wahre Vorteile. Bewegung, Flexibilität, Mobilität und Schnelligkeit sind eben grade Heute im Hier und Jetzt alles!

Wie sich einzelne im Job in Bewegung halten bleibt jedem selbst überlassen. Der eine macht es indem er seine Gedanken zu Papier bringt und für jede noch so banale Situation ein Konzept in der Schublade hat, der andere sammelt und verteilt seine Aufgaben an Freunde oder Bekannte die oft Spezialisten auf ihren Gebieten sind, ein dritter mag vielleicht ohne seine ständigen Recherchen und täglichen News nach kurzer Zeit still zu stehen.

Mit Sicherheit gibt es noch weit mehr Möglichkeiten wie sich Menschen im Job in Bewegung halten, aber eines haben alle gemeinsam. Auf dem Weg nach Hause, am Wochenende und selbst unter der Dusche – oder vielleicht grade dort – haben sie Geschäftsideen. Die meisten entstehen aus einer bestimmten Situation heraus – eben aus der Bewegung heraus. Aber alle müssen schnell, effizient und ohne viel Abstimmung umgesetzt werden.

Ein Läufer, einmal in Bewegung ist schneller auf seiner Höchstgeschwindigkeit, als wenn er aus dem Stand startet.

Weil Persönlich oft besser ist…

Abgelegt unter Allgemein, Events, Internet, Web 2.0 von Moritz Vieweg

Duzen oder Siezen? In wie weit kann ich offen und ehrlich mit meinen Kunden und Kollegen umgehen? Was ist Tabu und was nicht?

Oft ist es nicht einfach zu entscheiden ob man seinen Ansprechpartner (Kunden) oder seinen Vorgesetzten duzen oder siezen soll. Diese Situation klärt sich, grade bei Vorgesetzten und Kollegen, meist in den ersten paar Minuten nach dem Kennenlernen. Bei Kunden ist es problematischer. In welchem Bezug steht der Kunde zum Unternehmen, oder mehr noch – zu einem selber. Ist es ein Kunde der sehr eng mit dem eigenen Vorgesetzten oder Chef befreundet ist oder jemand vor dem selbst der eigene Chef den Hut zieht und ihn siezt.

Bei vielen Kunden, je nach Branche, klärt sich so etwas zum Glück sehr schnell auf. Viele Kunden sind heutzutage offen für eine persönliche Kommunikation. Dank Facebook, Twitter und Co ist man mit den meisten längst verlinkt und teilt auch private Ereignisse mit den Geschäftspartnern. Oft findet man auf diese Weise gemeinsame Interessen und Gesprächsthemen. Grade diese neue Umgangsform bringt viele Vorteile mit sich. Businessmeetings werden z.B. häufiger durch einen lockeren Spruch aufgeheitert oder man wirft dem Gegenüber einen frechen Spruch zur letzten Statusmeldung zu. Man geht einfach freundschaftlicher miteinander um. Natürlich kann dies auch Schwierigkeiten mit sich bringen. Früher hieß es „Bestehende Freundschaften passen oftmals nicht mit in den Beruf – besonders nicht als Geschäftspartner“ – heute ist dies nahezu unmöglich. In vielen Branchen ist man sich bereits vor dem ersten geschäftlichen Kontakt über eines der Sozialen Netzwerke vertraut. Enge, persönliche und langjährige Freundschaften sollten aber nicht an einem geplatzten Deal zu Grunde gehen! Hier muss man Abwegen, welcher der vernetzten Freunde für ein Deal in Frage kommt und welcher nicht. Wer kann damit umgehen und vor allem das Geschäftliche vom Privaten trennen.

In anderen Branchen wird es lange nicht dazu kommen. Besonders Firmen die sich weniger oder gar nicht  mit dem Internet auseinandersetzen (ja, ich brauchte lange für diesen Satz – es gibt sie!) werden sich Geschäftspartner nicht über Netzwerke wie Facebook, Xing oder LinkedIn finden. Dort ist die höfliche Anrede des Chefs und Kunden genau so Gang und Gebe wie das Händeschütteln zu Begrüßung. Gute alte Schule eben. Meist sind dies Branchen die seit Jahren die gleiche Struktur haben und daran festhalten. „Es ist genau so bisher immer gut gegangen“ oder „Never Change a running System“ sind nur einige passende Worte die an dieser Stelle den Nagel auf den Kopf treffen.

Natürlich gibt es Ausnahmen. Jede Branche tickt anders und hat ihre Eigenarten und Exoten. Gut vergleichbar sind diese mit Religionen. Manche Menschen haben wenig Verständnis für andere Religionen. Ähnlich ist es im Job.

Ich für meinen Teil komme mit der offenen, herzlichen, persönlichen Branche besser zurecht. Viele Menschen, Freunde und Bekannte mit denen ich auch über Facebook, Twitter oder Linked In verbunden sind, sind gleichzeitig auch Geschäftspartner. Ich bin sehr froh darüber das man mit seinen Kunden über solche Kanäle locker und unkompliziert umgehen kann. Einfach man selber sein. Praktiziert man dies fallen teilweise ganze Emailverläufe weg – man kommuniziert lieber über Facebook oder Twitter. Mir sehr recht! Genau so gehört ein kleiner Joke mit dem Kunden oder ein neckischer Spruch zum Kollegen im Meeting für mich genau so zum Job dazu wie eine herzliche und freundliche Begrüßung unter Freunden – Geschäftsfreunden.

Ähnlich ist es mit Offenheit und Ehrlichkeit. Warum dem Kunden nicht einfach sagen man hat es schlichtweg vergessen ihn anzurufen? Ist dem Gegenüber mit großer Sicherheit auch schon passiert. Eine direkte Art öffnet neue Kommunikationsebenen und lockert jedes Gespräch auf!

Natürlich muss man sehen bei wem man diese Ehrlichkeit zeigt. Meist aber erreicht man so ein kleines Schmunzeln vom Kunden. Und wer wird nicht gerne angelacht : )

Warum heutzutage Kontakte und Freunde im Job wichtiger sind als Referenzen

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Wer im Web 2.0 zuhause ist und einen Job sucht, wird auf verschiedenen Kanälen schnell fündig.

Nicht nur im Internet ansässige Unternehmen rekrutieren ihre Arbeitskräfte im Web 2.0 , auch viele mittelständische Unternehmen und Großkonzerne nutzen die Möglichkeit so neue und vor allem qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen. Längst sind Bewerbungen via PDF ausdrücklich gewünscht.

Den größten Vorteil aus dieser Entwicklung haben vor allem die Arbeitssuchenden.
Nie zu vor war es einfacher an entsprechende Persönlichkeiten zu kommen wie heute. Jeder vernetzt sich mit jedem. Es gibt kaum einen, der nicht in irgendeinem Social Network zu finden ist. Die digitalen Supermächte sind längst nicht mehr nur für Freunde interessant. Es wird geworben, rekrutiert und vor allem wird das Image des Unternehmens aufgemöbelt. Nicht selten kommen die Postings direkt aus den Führungsebenen.

Was früher nur über Headhunter oder endlose Telefonate möglich war, kann heute via Social Web erledigt werden. Keine umfangreichen Anschreiben mehr. Lediglich eine PDF-Bewerbung via Mail. Die Mail-Adressen bekommt man dank der einfachen Vernetzung via Xing, Facebook oder LinkedIn sehr schnell und einfach.

Schnell an die richtigen Kontakte gelangen ist die eine Sache. Eigene Reputation und empfohlen zu werden die andere.

Grade bei der großen Menge an Menschen, die sich täglich im Web 2.0 bewegen, ist es wichtig zu erkennen wer relevanten Content bietet oder zumindest über gute Reputation verfügt. Followerzahlen, Freunde in Netzwerken oder Businesskontakte sind heute sehr entscheidend. Es muss schnell zu erkennen sein wer sich im Web 2.0 auskennt und wer nicht.

Hat man einflussreiche Personen unter seinen Kontakten, wird die Jobsuche um einiges erleichtert. Ein Retweet bringt oftmals schnellen Erfolg bei der Jobsuche. Zum einen verbreitet sich die Nachricht mit den richtigen Leuten sehr schnell, zum anderen können befreundetet Kontakte die ‚Bewerbung‘ gezielt weiterleiten. Das empfehlen von potentiellen Arbeitskräften ist einfacher geworden und wird dadurch öfter genutzt.

Setzt sich diese Entwicklung fort, werden schon sehr bald die meisten Unternehmen Mitarbeiter via Social Network rekrutieren. Wer dann ein gutes Netzwerk hat und über die ‚entscheidenden‘ Kontakte verfügt, hat klare Vorteile gegenüber den restlichen Bewerbern.

Das Team kommt vor dem Produkt

Abgelegt unter Entrepreneurship von Tim Czubayko

Wer heute ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen bzw. ein Produkt auf den Markt bringen will muss sich über eines im Klaren sein: Es geht nicht ohne das beste Team!

Lee Iacocca, amerik. Topmanager und ehem. Vorstandsvors. Chrysler Corp, sagte einmal:

“Letzten Endes kann man alle wirtschaftlichen Vorgänge auf drei Worte reduzieren: Menschen, Produkte und Profite. Die Menschen stehen an erster Stelle. Wenn man kein gutes Team hat, kann man mit den beiden anderen nicht viel anfangen.”

Dieses Zitat sollte sich jeder Unternehmensgründer auf die Stirn, einen Zettel oder sonst-wo-hin schreiben und es am Besten auswendig lernen.

Wer eine großartige Idee für ein Produkt hat, muss sich nicht nur mit dessen Konzeption auseinandersetzen, sondern auch mit der Teambildung. Diese ist zu Anfang fast wichtiger, als das Produkt zu entwickeln. Es gilt schließlich ein fertiges Produkt auf den Markt zu bringen, welches optisch und technisch gut ankommt. Die Benutzer oder Käufer müssen dieses Produkt gerne nutzen, sie müssen das Verlangen haben es weiterzuempfehlen. Allerdings ist das nur möglich, wenn das Produkt auch den Wünschen bzw. Anforderungen des Benutzers gerecht wird.

Nun werden sich viele Fragen, ob das nicht auch mit vielen, schnellen, mittelmäßigen bzw. guten Entwicklern, Designern etc. zu stemmen ist? Und die Antwort auf diese Frage ist relativ simpel: NEIN!
Viele Leute, die nur mittelmäßige Arbeit leisten und nur kurzzeitig motiviert sind können die superlativen Mitarbeiter runterziehen und dessen Arbeitsweise schwächen. Der Unternehmensgründer sollte deshalb viel Zeit für die perfekte Team-Zusammensetzung einplanen und sich seine potentiellen Mitarbeiter genau ansehen. Wichtig sind dabei nicht nur die Skills der jeweiligen Person, sondern auch dessen Motivation, Loyalität, Kreativität (Ideenreichtum) und die oft genannten Soft-Skills.
Um diese superlativen Mitarbeiter zu finden ist es hilfreich, ein starkes Netzwerk zu haben auf das man zugreifen kann. Gute, langjährige Arbeitskollegen oder Freunde (denen man zu 100% vertraut) können ebenso Kandidaten sein. Das Wichtigste ist, dass man keinen Zweifel an dem zukünftigen Mitarbeiter lässt und ein familiäres Team bildet!

Ein super Beispiel für ein solches Teambuilding, aus deutscher Sicht, sind United Prototype, Supreme NewMedia oder aber auch Google und Twitter, aus internationaler Perspektive gesehen. Alle diese Unternehmen legen viel Wert auf ihre Team-Zusammensetzung. Genau deshalb sind sie so erfolgreich. Bei ihnen kommt das Team vor dem Produkt.